Alle Jahre wieder...
Ich habe schöne Erinnerungen an Weihnachten in meiner Kindheit. In einem anderen Land auf einem anderen Kontinent haben meine (deutschen) Großeltern deutsche Traditionen gepflegt. Mein Großvater hat jedes Jahr aus dem Garten eine Tanne geschlagen (ich glaube er hat über Jahrzehnte jedes Jahr eine angepflanzt, weil es jedes Jahr einen passenden Baum gab - nicht 3 oder 4, sondern genau einen!), die wurde bei Oma und Opa in der Ecke vom großen Wohnzimmer aufgestellt, und einige Tage vor Weihnachten schon geschmückt. Als wir größer (so vllt 10 oder 11 Jahre alt) wurden durften wir mit schmücken, das war etwas ganz besonderes. Es gab bunte Glaskugeln und Strohsterne (die wir natürlich auch selbst basteln gelernt haben), und echte Kerzen. Zu Weihnachten sind wir in die Kirche gegangen, haben zu Hause bei den Großeltern die Weihnachtsgeschichte vorgelesen, gemeinsam gesungen, und dann wurden wir alle aus dem Wohnzimmer vertrieben. In der Zeit wurden die Kerzen angezündet und die Geschenke unter den Baum gebracht, und dann klingelte die Glocke. Wenn die Glocke klingelte, durften wir endlich wieder rein, und dieser Anblick war schon großartig. Die Kerzen waren angezündet, die Kugeln reflektierten das Kerzenlicht in alle Richtungen, und unter dem Baum lagen die Geschenke.
Wir haben uns auf die Geschenke gestürzt und diese aufgerissen, und es war laut und es war freundlich und es war Familie und zu Hause. Und "wir" heißt dabei, dass neben unseren Großeltern, meinen Eltern, meinen drei Geschwistern und mir auch noch mein Onkel und meine Tante mit ihren vier Kindern, zwischen gleichaltrig und etwas älter als wir, dabei waren. Die schönsten Erinnerungen sind also nicht an Geschenke, sondern an die Familiensituation.
Wir waren etwas aus der Zeit und aus der Kultur gefallen, denn draußen waren es 35°C im Schatten, und die Tage waren die längsten des Jahres. Es war Sommeranfang.
Mit meinem Umzug nach Deutschland 2001 fingen die Winterweihnachten an. Gerade 2001, als ich bei Freund:innen gefeiert habe, als junge Migrantin ohne Familie vor Ort, war es wunderschön. Es war ein klassisch deutscher Heiligabend, mit Baum und Liedern und vielen Geschenken. Und während wir drinnen Heiligabend gefeiert haben, hat es draußen geschneit, und dann sind wir noch um Mitternacht durch den dichten Schnee gelaufen und haben Schneeengel gemacht. Idyllisch.
Später habe ich geheiratet und bei der Familie meines inzwischen geschiedenen Ehemanns gefeiert, auch dort sehr traditionell, sehr voll und laut, denn auch er hat drei Geschwister, die alle gemeinsam bei der Mutter gefeiert haben. Im Laufe der Jahre kamen zu den Geschwistern und den Partner:innen auch noch die ganzen Kinder dazu. Weihnachten war in dieser Zeit schon etwas voller geladen, denn zusätzlich zu Baum, Liedern und Geschenken (und es waren viele Geschenke zu organisieren!) kam auch noch das Essen dazu. Der Braten war berühmt berüchtigt, er wurde schon mehrere Tage vorher in Rotwein eingelegt, damit er an Heiligabend die genau richtige Konsistenz und den genau richtigen Geschmack hatte. Außerdem hatte ich Freude daran gefunden, Dinge zu basteln, Karten zu schreiben, Jahresberichte.
Jetzt ist 2021, ich lebe immer noch in Deutschland, meine Großeltern sind leider Gottes längst verstorben, und ich bin längst geschieden und selbst Mutter.
Weihnachten verlagert sich zunehmend von Freude zu Stress. Das hat viele Gründe, und es hat System.
- Der Dezember ist der neue November. Ist euch soll schon mal aufgefallen, dass der Dezember immer dunkler wird? Vermutlich ist es eine Folge des Klimawandels, denn durch die höheren Temperaturen ist es öfters bewölkt, es regnet aber, statt zu schneien. Dadurch ist alles grau in grau, der Himmel dicht verhangen, die Bäume kahl, der Boden matschig braun, alles farb- und leblos. Natürlich war früher der November schon ein anstrengender Monat, eben wegen der Dunkelheit, aber zumindest folgte danach der Dezember, mit mehr sonnigen und klirrend kalten Tagen, und oft genug auch mit Schnee und dadurch einer größeren Helligkeit. Und die Aussicht auf Weihnachten. Jetzt haben wir den November, und dann noch den Dezember mit den extrem kurzen und auch noch extrem dunklen Tagen. Als ich neulich auf wetterkontor.de geschaut habe, waren auf 21 Dezembertage 8 Stunden Sonnenschein verteilt. 8 Stunden. Das war wahrscheinlich genau ein Tag, und die restliche Zeit war einfach grau und grau und dunkel und wieder grau. Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber mir schlägt diese ständige Dunkelheit gehörig aufs Gemüt. Sie macht mich träge, langsam, gedrückt, auch hoffnungslos, und mein einziges Ansinnen wäre ein ausgedehnter Winterschlaf. So von Oktober bis März. Ich möchte mich verkriechen, mich warmhalten, mich nach Innen kehren, und das Außen einfach Außen sein lassen. Ich möchte nach Möglichkeit nicht mit dem Außen interagieren, sondern für mich sein. Ätschi bätschi, weit verfehlt.
- Zum einen verbreitet sich in meiner Erwerbsarbeit etwas von einer Weltuntergangsstimmung. Weil der Arbeitgeber eine Weihnachtsschließung hat, muss ganz viel noch im alten Jahr erledigt werden. Also nicht nur Dinge wie Kassenschluss (danach können keine Rechnungen mehr bezahlt werden), sondern alles, was noch wichtig erscheint. Es werden noch alle möglichen Sitzungen zu allen möglichen Themen im alten Jahr angesetzt, weil ja alles so dringend und wichtig ist, dass nichts die zwei Wochen bis zum neuen Jahr warten konnte. Natürlich ist es nur ein Trugschluss, aber es ist eine Panik, die Eintritt, und die zum Jahresende immer wieder zu spüren ist. Zum Jahresende sind alle ganz furchtbar gestresst, obwohl es doch nur 2 Wochen sind! Unter dem Jahre sind 2 Wochen Verzögerung nicht der Rede wert, aber weil sich die Jahreszahl in diesen zwei Wochen ändert, scheint es ganz dramatisch zu sein.
- Privat fallen neben dem eigentlichen Weihnachten auch noch die ganzen anderen Dezember Aktivitäten an:
- Der Adventskalender muss lang genug vorher geplant und gefüllt werden, also normalerweise ganz viele Kleinigkeiten planen und einkaufen, und sie so in den Adventskalender reinfüllen, dass nicht an zwei Tagen in Folge das gleiche drin ist, dass möglichst jeden Tag eine schöne Sache drin ist, die Süßigkeiten regelmäßig darin verteilt und so weiter. Das ist mehr Arbeit, als es aussieht, erkennbar auch daran, wie viele Blogeinträge und Vorschläge es im Internet dazu gibt. Einem gehen die Ideen schlicht aus, zwischen Weihnachten, wo es eh schon Geschenke gibt, Nikolaus, wo es auch schon Kleinigkeiten gibt, und den ganzen sonstigen Gelegenheiten mit Kleinigkeiten oder Geschenken. Okay, dieses Jahr war besonders schlimm, weil zwischen dem Kindergeburtstag im August, der Einschulung im September, und Adventskalender gefühlt viel zu wenig Zeit lag. Dieses Jahr gab es einfach ein gekauftes Lego Adventskalender, muss mensch sich auch leisten können, und ich frage mich wirklich, ob es das alles sein muss. Natürlich hat das Kind viel über Zeiten, Tage, Geduld gelernt, aber jetzt hat er wiederum so viel neues Zeugs, was ich auch nicht so toll finde.
- Es gibt einen Nikolaus, für den die Stiefel geputzt werden (ernsthaft, wer denkt sich sowas aus!). Aber ich bin ja diejenige, die an die ganze Aktion denken muss. Und ich habe dieses Jahr vergessen, mit meinem Kind Stiefel zu putzen für den Nikolaus, und dann bin ich echt in Not geraten, ob ich ihm gar nichts gebe, oder ob ich in die dreckigen Stiefel etwas rein gebe oder ob ich Nikolaus einfach ganz ausfallen lasse, was aber nicht geht, weil alle anderen Kinder ja auch irgendwie Nikolaus haben und ich nicht möchte, dass mein Kind sich zurückgesetzt fühlt.
- Weihnachtsgeschenke: kaum etwas versetzt mich so in Stress wie Weihnachtsgeschenke kaufen. Es sind ja nicht nur die Geschenke für mein Kind, für meine Nichten und Neffen, sondern auch noch für Kinder von sehr nahen Freund:innen. Und dann noch Geburtstage von zwei Patenkindern im Dezember. Ständig habe ich Angst, jemanden vergessen zu haben, eine Kleinigkeit für Freundinnen, oder für die Nachbarinnen, die Sekretärin, jemand anderes, dem mensch etwas "schuldet". Was ist, wenn mir jemand etwas schenkt, das setzt mich auch schon immer enorm unter Druck, weil ich dann denke, ich muss ja auch was haben. Katastrophe. Stress pur. Ich will nicht sagen, dass ich Weihnachtsgeschenke hasse, aber ich bin sehr froh, dass ich in der Regel nicht mehr beschenkt werde, und dass ich anderen Erwachsenen in meinen Umfeld auch nicht beschenken muss.
- Plätzchen backen. Natürlich ist Plätzchen backen schön, mit einer Tasse Glühwein in der Hand, einen ganzen Tag Zeit, und anderen Erwachsenen zum quatschen. Wenn verschiedene Rezepte ausprobiert werden, das Dekorieren Spaß macht und die Aufräumarbeiten von allen gemeinsam erledigt werden. Backen mit Kindern dagegen ist ein ziemlicher Stress, wie wohl jeder weiß, der es schon Mal gemacht hat, aber die wenigsten irgendwie zugeben. Nicht nur, dass die Rezepte ausgesucht und die Zutaten eingekauft werden müssen, die Freude von den Kindern am mithelfen hält in etwa eine Stunde. Von den acht Stunden, die gebraucht werden, um am Ende auch noch etwas zu haben. Natürlich mache ich es gerne, und es kostet mich gleichzeitig viel Kraft.
- Und dann ist da last but not least auch noch Heiligabend selbst. Die Wohnung möchte soweit aufgeräumt und geputzt sein, das festliche Stimmung entstehen kann, es muss von allen möglichen genug im Haus sein, und ich will mich selbst ja auch noch ein bisschen herausputzen.
Doch auch dieser Plan geht - wie so viele andere Pläne in diesem Jahr... - nicht auf, ich bin seit einer Woche dermaßen Magen mäßig angeschlagen, dass ich Heiligabend flach liege. Also chatte ich meinen Bruder und meine Schwägerin an, mit denen und mit deren Kindern ich traditionell Weihnachten feiere, und sage Bescheid: "ich kann nicht". Und da passiert das eigentliche Weihnachtswunder. Ich kann nur liegen, also kann ich nur liegen. Meine Schwägerin übernimmt meine Hausarbeit, räumt die Einkäufe weg, die schon seit Tagen dort standen weil ich es selbst nicht konnte, schafft Ordnung in der Küche, deckt den Tisch, die Lasagne zum Abendessen fällt aus und stattdessen gibt es "nur" die selbstgebackenen Waffeln, die es bei Tante Moni traditionell gibt. Ich habe beim Teig geholfen, aber wahrscheinlich zum ersten Mal nicht die Waffeln selbst ausgebacken. Ich lag auf dem Sofa und habe mir das Essen und den Tee dorthin bringen lassen. Nach dem Gottesdienst, zu dem ich in Corona Zeiten nicht gehe, aber mein Bruder und seine Familie schon, gab es die restlichen Waffeln und meiner Nichte einen Wecker in die Hand gedrückt, wann denn endlich Bescherung ist. Wir haben zusammen gesungen, jeder darf sich ein Lied wünschen. Der Tannenbaum ist an, wie schon die Wochen vorher auch, die Geschenke sind alle darunter, aber mehr als Geschenke und Tannenbaum ist es die Stimmung, die so viel ausmacht. Mein Kind kuschelt sich an seinen Onkel dran, meine große Nichte an mich, die kleine an ihre Mutter. Und so singen wir auf dem Sofa die Weihnachtslieder, die uns am liebsten sind. Und dieser Augenblick, das ist für mich Weihnachten. Nicht der Stress vorher, nicht die Geschenke, nicht das Essen, noch nichtmals der Baum. Das Singen unter dem Baum. Die Geschlossenheit und Entspanntheit unserer kleinen Familie. Dieser Augenblick, in dem ein großer Friede da ist.
Doch so lange er auf sich hat warten lassen, so schnell ist er auch vorbei.
Kaum ist das letzte Lied verklungen, stürzen sich die Kinder über die Geschenke, und endlich wird es leise. Die extrem aufgedrehten Kinder, die vorhin noch als kleine Elefanten im Zimmer über uns gehüpft sind, sitzen auf dem Boden, packen Geschenke aus und befassen sich mit den Dingen, die sie neu bekommen haben. Meine große Nichte baut ihr Lego sofort, die Kleine schaut sich das neue Elsa Buch an. Mein Sohn ist von seinen Beyblades (auch da frage ich mich, wer das erfunden hat) völlig hin und weg. Mein Bruder, meine Schwägerin und ich sitzen auf dem Sofa und unterhalten uns, lachen gemeinsam. Ich glaube, die ganze Anspannung fällt etwas von uns ab, die Kinder sind glücklich und zufrieden, und es ist fast ausgestanden.
Es ist nicht so, dass Weihnachten nicht schön ist, es ist vielmehr so, dass die überladenen Erwartungen es fast unmöglich machen, es genießen zu können. Wenn ich in den letzten Tagen unter meinen alleinerziehenden Freundinnen herum gehört habe, dann sind alle völlig am Limit. Oder weit darüber hinaus. Die Themen, die uns immer wieder beschäftigen, sind zu Weihnachten gesetzt. Extreme Überförderung, Schlafstörungen, eine Erschöpfung, die weit über das hinausgeht, was eine normale Müdigkeit ist. Es ist die Erschöpfung, ein ganzes Jahr wieder getragen zu haben, alleine an alles gedacht zu haben. Und dann darüber hinaus auch noch die komplette finanzielle Verantwortung. In den Familien, in denen die Mütter den kompletten Mental Load übernehmen, zusätzlich zu der Care-Arbeit, sind sie hoffentlich wenigstens von der Erwerbsarbeit etwas entlastet und von der finanziellen Verantwortung. Alleinerziehende haben den kompletten Mental Load, die komplette Care-Arbeit, die komplette Erwerbsarbeit, und die komplette Verantwortung für Finanzen und Wohlbefinden aller. Das schlaucht in einer Weise, für die es keine Worte gibt. Jeden Tag, jede Woche, das ganze Jahr über. Und dann kommt noch obendrauf der dunkle Dezember, die hohen Erwartungen in der Erwerbsarbeit, und die hohen Erwartungen im privaten Bereich. Ist es kein Wunder, dass wir auf dem Zahnfleisch kriechen. Es ist kein Wunder, dass wir zwar Weihnachten alles bestmöglich vorbereiten, damit unseren Kindern das gegönnt wird, was wir selbst als schöne Erinnerungen haben, aber Weihnachten selbst kaum genießen können. Es sind keine Ressourcen mehr verfügbar, um Freude zu empfinden. Die Batterien sind restlos leer, die Akkus laden schon lange nicht mehr voll auf. Immer nur auf niedrigen Akkustand, und immer über unseren eigenen Grenzen hinweg. Der Rücken schmerzt, der Bauch schmerzt, der Kopf explodiert, die Gedanken sind nicht aufzuhalten.
Da kann jede einzelne von uns von Glück reden, die Familie in der Nähe hat, die etwas auffangen kann. Aber Glück sollte an dieser Stelle nicht gefragt sein, es sollte System da sein. Es sollte Entlastung da sein.
Und dann merke ich, dass ich wütend bin. Wütend, weil ich um eine Erfahrung gebracht werde, die schön sein sollte. Es sollte nicht immer alles Kampf sein, auch ich habe ein lebenswertes Leben verdient. Ich möchte mich nicht ständig um alles kümmern müssen, manchmal möchte ich mich einfach treiben lassen können. Was würde ich nicht dafür geben, mal nicht verantwortlich zu sein. Aber das bedeutet wiederum, das jemand anders in der Küche steht und aufräumt. Meine Küche zusätzlich zu ihrer eigenen, die zu Hause auch auf sie wartet. Ohne die Leistung von irgendwelchen Männern schmälern zu wollen, gleich zu Beginn, denn dieser Einwurf kommt sonst sofort, es sind die Frauen, die Weihnachten machen. Es sind die Frauen, die die Welt am Laufen halten. Es sind die Frauen, die über ihre Grenzen hinausgehen, jeden Tag und jede Nacht, um eine nächste Generation von Menschen großzuziehen, die es auch noch lebenswert haben möchte.
Mir ist klar, dass um Weihnachten herum alle furchtbar eingespannt und gestresst sind. Und dennoch: Wenn ihr Alleinerziehende kennt, dann könnt ihr euch sicher sein, das es bei ihnen ganz extrem ist. Dass es der schiere Überlebenswille ist, und die Liebe zu ihren Kindern, die sie auf den Beinen hält.
Tja, und was machen wir jetzt damit?
Vielleicht würde es helfen, wenn wir uns nicht gegenseitig auch noch pushen, sondern eher beruhigen. Erwartungen reduzieren, statt den Druck noch zu erhöhen. Uns gegenseitig stützen. Gemeinsam Plätzchen backen, weil mit mehr Müttern macht es auch für uns mehr Spaß. Leute zu uns ins unaufgeräumte Zuhause rein lassen, weil das Leben nun Mal so ist! Den schiefen und schräg geschmückten Tannenbaum einfach stehen lassen, obwohl die Blätter schon hängen, weil auch das gehört dazu.
Ein bisschen mehr Nachsicht üben - mit den Kindern, mit den anderen, und allem voran... Mit uns selbst. Weil dieses Gemeinschaftsgefühl das ist, was Weihnachten ausmacht.
Und nicht, ob die Plätzchen hübsch geworden sind, oder wie viele Geschenke unter dem Baum liegen. Und auch das Gefühl, dass wir in unserem "Scheitern" nicht alleine sind, auch das kann Weihnachten wunderschön machen.
In diesem Sinne: Danke allen, die es geteilt haben, dass ihnen der Rücken weh tut und die Nerven am Ende sind, dass das Kind krank und die Plätzchen verbrannt sind. Oder dass es einen gekauften Adventskalender gab, oder dass Nikolaus vergessen wurde. Das macht uns nicht zu schlechten Müttern, das macht uns nur zu menschlichen Menschen. Und dieses "Scheitern", diese Offenlegung unserer eigenen empfundenen "Schwächen" macht uns liebenswürdig und nahbar, und dann kann auch Gemeinschaft entstehen.
Und was ist Weihnachten mehr, wenn nicht genau das?
Kommentare
Kommentar veröffentlichen